In diesem Blog schreib ich Dinge auf, die mir in irgendeiner Weise wichtig und hilfreich erscheinen.


 

Shrew-VPN-Client und Killer-Karten

Ja, manchmal spielt einem die Technik ganz schöne Streiche.

In einem Dell XPS - PC sind Netzwerkkarten mit dem schönen Namen Killer verbaut. Es handelt sich hier um eine Markenbezeichnung von Qualcomm / Atheros. Die funktioniert soweit ganz gut, brachte mich allerdings in einem Punkt schier zur Verzweiflung: beim Thema VPN

Ich nutze für diverse Zwecke VPN-Verbindungen. Zur Herstellung der Verbindungen nutze ich den Shrew-VPN-Client. Im Zusammenhang mit den Killer-Netzwerkkarten passiert nun Folgendes: Der VPN-Tunnel wird aufgebaut - das Zielnetzwerk ist aber nicht erreichbar.

Das heißt im Klartext: Ich habe zwar eine abhörsiche Verbindung aufgebaut (z.B. zu einem Server), allerdings werden darüber keine Daten übertragen - man könnte also sagen doppelt sicher. 

 

Nachdem ich eine seperate Netzwerkkarte mit intel-Chipsatz in den Rechner eingebaut hatte, funktionierte die Verbindung auf Anhieb.....

 


 

Der Breitbandausbau in Bad Sulza geht weiter - Stand April 2019

Breitbandausbau in Bad Sulza, Stand April 2019

Es tut sich was: seit heute kann ich einen VDSL-100 reservieren - geschaltet wird er voraussichtlich Mitte Juni.

Auch auf der Verfügbarkeitsseite der Telekom hat sich was getan - es gibt jetzt auch im Bereich der Kernstadt zwei Ausbaubereiche: einmal mit Anfang April und einmal mit Ende Juni als Fertigstellungstermin.

 

Wer sich für einen schnelleren Anschluss interessiert, sollte sich beeilen: Bis zum 15. April 2019 läuft eine Aktion, bei der man bei Tarifwechsel für 3 Monate 25€ Grundgebühr spart - für einen 100Mbit VDSL-Anschluss also nur 19,95€ statt 44,95€ zahlt. Buchen kann man das z. B. über diesen Telekom-Partnerlink

 


 

Der Breitbandausbau in Bad Sulza geht weiter - Stand März 2019

Anfang 2019 soll(te) der Breitbandausbau in Bad Sulza und seinen Ortschaften abgeschlossen sein - oder zumindest in den letzten Zügen liegen.

Die "Wir bauen weiter"-Seite der Telekom zeigt nun Ende Juni als Fertigstellungsdatum an - in Bergsulza gibt es mit November 2019 fast ein Jahr Bauverzug.

Parallel verzögert sich auch die Unterzeichnung des Betreibervertrages - diese wurde auf Ende April verschoben. Ursache ist hier eine langwierige Prüfung der Unterlagen (die TA berichtete hier). 
Mittlerweile ist auch nicht mehr von FTTH die Rede - sondern nur FTTC (fibre to the curb) bzw. FTTB (fibre to the building) für bestimmte Bereiche (Schulen, Gewerbegebiete etc)

 

Für Bad Sulza heißt das also weiterhin: Abwarten und Tee trinken.

Aber wenigstens stehen in und um Bad Sulza herum schon seit geraumer Weile entsprechende Kabelvezweiger, die auf das kommende schnelle Netz hinweisen.

 


 

Der Breitbandausbau in Bad Sulza geht weiter - Stand Dezember 2018

Anfang 2019 soll(te) der Breitbandausbau in Bad Sulza und seinen Ortschaften abgeschlossen sein - oder zumindest in den letzten Zügen liegen.

Nachdem die Ausbaukarte der Telekom im November den Ausbau bis Anfang Februar als abgeschlossen zeigte, wird nun Anfang April als Ausbaudatum angezeigt.

Warum hier immer wieder Verzögerungen eintreten ist mir nicht bekannt; ich vermute allerdings das doch ziemlich langwierige Vergabeverfahren als Ursache (zur Erinnerung: Angebotsabgabe bis Ende August - Prüfung bis Ende Oktober - finale Angebotsabgabe Mitte Dezember - jetzt wieder Prüfung und ggf. Beantragung von zusätzlichen Fördermitteln, siehe Breitbandausbau Ilmtal-Weinstraße)

 

Für alle, die nicht so lange warten wollen, gibt es eine bislang wenig bekannte Alternative: Der Antennenservice Thomas aus Großheringen (nicht verwandt oder verschwägert) bietet mit seinen Kabelnetz bereits jetzt Geschwindigkeiten bis 200Mbit an. 
Informationen dazu gibt es unter 1a-online.net.

 


 

Der Breitbandausbau in Bad Sulza geht weiter - Stand November 2018

Anfang 2019 soll der Breitbandausbau in Bad Sulza und seinen Ortschaften abgeschlossen sein - oder zumindest in den letzten Zügen liegen.

Nachdem die Ausbaupläne im Oktober von der Telekom-Ausbaukarte verschwunden waren, werden sie jetzt wieder angezeigt. Scheinbar hat sich der Zeitplan etwas verschoben, da jetzt von Februar 2019 die Rede ist. 

Telekom Ausbaustatus im November 2018

Nach Aussage der Telekom soll dann eine Bandbreite bis 300Mbit/s erreicht werden, was nach VDSL mit SuperVectoring klingt - oder auch Glasfaser. Ich würde mir ja wünschen, wenn Bad Sulza in einem sogenannten FTTH-Vorzeigegebiet liegen würde, da dort die Glasfaser-Anschlüsse ohne Zusatzkosten bis ins Haus verlegt werden.

 

Aktuelles Fazit: FTTH möglich (aber ich glaube es erst wenn ich es habe).


 

Der Breitbandausbau in Bad Sulza geht weiter - Stand September 2018

Anfang 2019 soll der Breitbandausbau in Bad Sulza und seinen Ortschaften abgeschlossen sein - oder zumindest in den letzten Zügen liegen.

Diesem Bericht aus der Gemeinde Ilmtal-Weinstraße zufolge stehen die derzeitigen Arbeiten in und um Bad Sulza herum mit dem Förderantrag des Clusters Ilmtal-Weinstraße in *keinem* Zusammenhang. Es sind selbstinitiierte Baumaßnahmen der Telekom.

Es scheint sich also um einen ähnlichen Fall wie hier zu handeln: Solange kommunale Anbieter im langwierigen Förderverfahren stecken, wird seitens privater Anbieter auf einmal Aktionismus gezeigt. 

Ok, VDSL ist schonmal besser als 16Mbit DSL. Und wenn ich mir so manche Anschlüsse im Ort anschaue, an denen gerade mal 3 Mbit anliegen, da freut es mich natürlich, daß endlich was passiert.

Aber wenn man schonmal baut - warum nicht gleich richtig? 

 

Aktuelles Fazit: Meine Hoffnung auf einen FTTH-Anschluss sinkt.


 

Der Breitbandausbau in Bad Sulza geht weiter - Stand August 2018

Anfang 2019 soll der Breitbandausbau in Bad Sulza und seinen Ortschaften abgeschlossen sein - oder zumindest in den letzten Zügen liegen.

Nach Informationen, die ich während der Stadtratssitzung am 23.08.2018 erhalten habe, soll mit dem Ausbau im Oktober 2018 begonnen werden - und zwar mit Glasfasertechnologie bis zum Haus. Der fachkundige Mensch spricht dabei von FTTH - fibre to the home.

Angesichts des geplanten Bauzeitraums von weniger als 6 Monaten finde ich das ein ambitioniertes Ziel.

Ich persönlich glaube nicht, daß es in diesem Zeitraum möglich ist, eine echte FTTH-Infrastruktur zu errichten. Selbst wenn es mit Micro Trenching nur noch einen Bruchteil der Zeit dauert, Glasfaserkabel zu verlegen, wird es wohl erst zum Ausbau eine FTTN- bzw. FTTdp-Struktur kommen, d.h. die letzten Meter bis zum Haus bleiben Kupferleitung.

Na jedenfalls ist es so, daß bis heute (24.8.2018) 12:00 Uhr die Angebote der ausbauenden Firmen auf den Tisch liegen müssen.
Inwieweit die 15 Mio Euro aus dem 4. Förderaufruf der Bundesförderung Breitband ausreichen werden, wird sich dann zeigen - schließich geht es hier nicht nur um einen Ausbau in der Landgemeinde Bad Sulza, sondern auch um den Ausbau in umliegenden Orten - von Großheringen bis Apolda, von der Saaleplatte bis nach Kromsdorf. Glücklicherweise besteht mit dem 6. Förderaufruf der Bundesförderung Breitband die Möglichkeit, die  Förderhöhe auf 30 Mio Euro zu erhöhen.

Sobald neue Informationen bekannt werden, werde ich an dieser Stelle wieder darüber berichten. 


 

Seitenzähler beim CMS Joomla auf 0 setzen

Wenn man eine Website erstellt, werden die einzelnen Seiten oft mehrfach überarbeitet. Beim CMS Joolma wird bei jeder Überarbeitung der Besuchszähler erhöht; es kann also vorkommen, daß eine Webseite bereits mehrere hunderte Besucher anzeigt, obwohl sie noch gar nicht im realen Betrieb ist.

Mit einem einfachen Datenbankbefehl kann man hier alle Zähler wieder auf 0 setzen.
Dazu loggt man sich in die Datenbank ein (z.B. über mySQL-Admin) und ermittelt das Datenbankpräfix. Das sind die Anfangszeichen, die bei allen Tabellen gleich sind; bei wbtz_content ist es also wbtz_ 

Sobald man das Datenbankpräfix kennt, führt man in der SQL-Konsole folgenden Befehl aus: update [Datenbankpräfix]content set hits = 0

Danach sind alle Zähler auf 0 gesetzt und die Website kann in den Regelbetrieb gehen.

 


 

 

update j25_content set hits = 0

Internet im Ausland - nie (wieder) ohne VPN

Während eines Auslandaufenthaltes wollte ich diverse Dinge über amazon.de bestellen. Eigentlich funktioniert der Bestellvorgang genauso wie zu Hause, geht ja alles über's Internet.

Wenn man allerdings kurz nach der Bestellung eine Email bekommt, daß seitens amazon der Verdacht besteht, das Konto wäre gehackt worden und daher die Bestellung storniert wurde, guckt man schon etwas komisch. Kurios: Die Email kommt im reinen Textformat ohne die sonst üblichen amazon - Logos.

Tja, da stand ich nun da....

In der Email stand beschrieben, man solle sein Passwort zurücksetzen, um wieder Zugriff zu seinem Konto zu bekommen. Gesagt - getan - funktionierte trotzdem nicht.

 ...

Nach der Rückkehr versuchte ich vom heimischen Rechner aus mein Passwort zurückzusetzen - auch das funktionierte nicht. Also die Hotline angerufen - diese entsperrte dann mein Konto und alles war wieder in Ordnung - meine bestellten Schnäppchen waren allerdings storniert und blieben das auch.

 

Was war passiert: 
Mit Hilfe von IP-Adressen kann man seinen ungefähren Standort feststellen. Durch den Aufenthalt im Ausland wurde meinem Endgerät eine IP-Adresse aus "Weit-weit-weg" statt aus Deutschland zugewiesen. Da der Zugriff auf's amazon-Konto sonst  aus Deutschland aus erfolgte, scheint das bei amazon bereits ein erstes Indiz für einen Missbrauch sein. Als ich dann noch Bestellungen durchführte, war es um den Zugriff geschehen. 

Eigentlich ein gutes Verhalten, schließlich hätte das Konto ja durchaus gehackt sein können.

Was kann man tun, damit so etwas nicht noch einmal passiert:
Eine IP-Adresse aus Deutschland bekommt man im Ausland nicht. Oder doch?

Die Lösung heißt VPN. Mittels "virtuellen privaten Netzwerk" ist man quasi Teil seines heimischen Netzwerks, selbst wenn man gar nicht zu Hause ist. Klingt komisch, ist aber so.

Praktisch funktioniert das so:
Man verbindet sich von seinem Aufenthaltsort (mit fremder / ausländischer IP-Adresse) mit seinem Heimnetzwerk (mit heimischer / deutscher IP-Adresse) und von dort aus mit der Webseite, die man besuchen will. Für die Webseite sieht es dann so aus, als besuche man sie von der heimischen IP-Adresse und alles ist gut. Nutzer einer Fritz!Box haben den Vorteil, daß genau diese VPN-Funktionalität bereits in der Fritz!Box verbaut ist!

Wie man das VPN in seiner Fritz!Box einrichtet, hat AVM bereits hier sehr ausführlich beschrieben:

VPN unter Android einrichten

VPN unter iOS einrichten

VPN-Zugang vom Windows-PC mittels ShrewVPN

 

Ein weiterer wichtiger Vorteil bei der Nutzung von VPN:
VPN-Verbindungen sind immer verschlüsselt!
Wer sich mit einem offenes WLAN verbindet, z.B. in einem Einkaufscenter, kann nie sicher sein, daß die gesendeten und empfangenen Daten nicht vielleicht doch abgehört werden. Der Verkehr über die VPN-Verbindung kann zwar auch abgehört werden, ist aber verschlüsselt und somit unlesbar!

 


 

Browser Chrome zeigt nichtverschlüsselte Webseiten als "Nicht sicher" an

Ab der derzeit aktuellen Version 68 zeit Googles Browser Chrome Webseiten als "Nicht sicher" an, sofern die Verbindung zu dieser Seite nicht über das https-Protokoll erfolgt.

Dabei handelt es sich allerdings nur um eine Meldung, daß die Verbindung nicht per SSL geschützt ist, damit also nicht "abhörsicher" ist. Über den Inhalt der Website wird keine Aussage getroffen.

Webseiten, die per https erreichbar sind, werden als

Auf Webseiten, die mit "Sicher" gekennzeichnet sind, können sich also durch schädliche Skripte und Viren befinden.

Hier spielt also wieder der gesunden Menschenverstand eine entscheidende Rolle. 
Persönliche Daten sollten nur auf Webseiten eingegeben werden, die den Hinweis "Sicher" tragen

 


 

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