In diesem Blog schreib ich Dinge auf, die mir in irgendeiner Weise wichtig und hilfreich erscheinen.


 

Der Breitbandausbau in Bad Sulza geht weiter - Stand November 2018

Anfang 2019 soll der Breitbandausbau in Bad Sulza und seinen Ortschaften abgeschlossen sein - oder zumindest in den letzten Zügen liegen.

Nachdem die Ausbaupläne im Oktober von der Telekom-Ausbaukarte verschwunden waren, werden sie jetzt wieder angezeigt. Scheinbar hat sich der Zeitplan etwas verschoben, da jetzt von Februar 2019 die Rede ist. 

Telekom Ausbaustatus im November 2018

Nach Aussage der Telekom soll dann eine Bandbreite bis 300Mbit/s erreicht werden, was nach VDSL mit SuperVectoring klingt - oder auch Glasfaser. Ich würde mir ja wünschen, wenn Bad Sulza in einem sogenannten FTTH-Vorzeigegebiet liegen würde, da dort die Glasfaser-Anschlüsse ohne Zusatzkosten bis ins Haus verlegt werden.

 

Aktuelles Fazit: FTTH möglich (aber ich glaube es erst wenn ich es habe).


 

Der Breitbandausbau in Bad Sulza geht weiter - Stand September 2018

Anfang 2019 soll der Breitbandausbau in Bad Sulza und seinen Ortschaften abgeschlossen sein - oder zumindest in den letzten Zügen liegen.

Diesem Bericht aus der Gemeinde Ilmtal-Weinstraße zufolge stehen die derzeitigen Arbeiten in und um Bad Sulza herum mit dem Förderantrag des Clusters Ilmtal-Weinstraße in *keinem* Zusammenhang. Es sind selbstinitiierte Baumaßnahmen der Telekom.

Es scheint sich also um einen ähnlichen Fall wie hier zu handeln: Solange kommunale Anbieter im langwierigen Förderverfahren stecken, wird seitens privater Anbieter auf einmal Aktionismus gezeigt. 

Ok, VDSL ist schonmal besser als 16Mbit DSL. Und wenn ich mir so manche Anschlüsse im Ort anschaue, an denen gerade mal 3 Mbit anliegen, da freut es mich natürlich, daß endlich was passiert.

Aber wenn man schonmal baut - warum nicht gleich richtig? 

 

Aktuelles Fazit: Meine Hoffnung auf einen FTTH-Anschluss sinkt.


 

Der Breitbandausbau in Bad Sulza geht weiter - Stand August 2018

Anfang 2019 soll der Breitbandausbau in Bad Sulza und seinen Ortschaften abgeschlossen sein - oder zumindest in den letzten Zügen liegen.

Nach Informationen, die ich während der Stadtratssitzung am 23.08.2018 erhalten habe, soll mit dem Ausbau im Oktober 2018 begonnen werden - und zwar mit Glasfasertechnologie bis zum Haus. Der fachkundige Mensch spricht dabei von FTTH - fibre to the home.

Angesichts des geplanten Bauzeitraums von weniger als 6 Monaten finde ich das ein ambitioniertes Ziel.

Ich persönlich glaube nicht, daß es in diesem Zeitraum möglich ist, eine echte FTTH-Infrastruktur zu errichten. Selbst wenn es mit Micro Trenching nur noch einen Bruchteil der Zeit dauert, Glasfaserkabel zu verlegen, wird es wohl erst zum Ausbau eine FTTN- bzw. FTTdp-Struktur kommen, d.h. die letzten Meter bis zum Haus bleiben Kupferleitung.

Na jedenfalls ist es so, daß bis heute (24.8.2018) 12:00 Uhr die Angebote der ausbauenden Firmen auf den Tisch liegen müssen.
Inwieweit die 15 Mio Euro aus dem 4. Förderaufruf der Bundesförderung Breitband ausreichen werden, wird sich dann zeigen - schließich geht es hier nicht nur um einen Ausbau in der Landgemeinde Bad Sulza, sondern auch um den Ausbau in umliegenden Orten - von Großheringen bis Apolda, von der Saaleplatte bis nach Kromsdorf. Glücklicherweise besteht mit dem 6. Förderaufruf der Bundesförderung Breitband die Möglichkeit, die  Förderhöhe auf 30 Mio Euro zu erhöhen.

Sobald neue Informationen bekannt werden, werde ich an dieser Stelle wieder darüber berichten. 


 

Seitenzähler beim CMS Joomla auf 0 setzen

Wenn man eine Website erstellt, werden die einzelnen Seiten oft mehrfach überarbeitet. Beim CMS Joolma wird bei jeder Überarbeitung der Besuchszähler erhöht; es kann also vorkommen, daß eine Webseite bereits mehrere hunderte Besucher anzeigt, obwohl sie noch gar nicht im realen Betrieb ist.

Mit einem einfachen Datenbankbefehl kann man hier alle Zähler wieder auf 0 setzen.
Dazu loggt man sich in die Datenbank ein (z.B. über mySQL-Admin) und ermittelt das Datenbankpräfix. Das sind die Anfangszeichen, die bei allen Tabellen gleich sind; bei wbtz_content ist es also wbtz_ 

Sobald man das Datenbankpräfix kennt, führt man in der SQL-Konsole folgenden Befehl aus: update [Datenbankpräfix]content set hits = 0

Danach sind alle Zähler auf 0 gesetzt und die Website kann in den Regelbetrieb gehen.

 


 

 

update j25_content set hits = 0

Internet im Ausland - nie (wieder) ohne VPN

Während eines Auslandaufenthaltes wollte ich diverse Dinge über amazon.de bestellen. Eigentlich funktioniert der Bestellvorgang genauso wie zu Hause, geht ja alles über's Internet.

Wenn man allerdings kurz nach der Bestellung eine Email bekommt, daß seitens amazon der Verdacht besteht, das Konto wäre gehackt worden und daher die Bestellung storniert wurde, guckt man schon etwas komisch. Kurios: Die Email kommt im reinen Textformat ohne die sonst üblichen amazon - Logos.

Tja, da stand ich nun da....

In der Email stand beschrieben, man solle sein Passwort zurücksetzen, um wieder Zugriff zu seinem Konto zu bekommen. Gesagt - getan - funktionierte trotzdem nicht.

 ...

Nach der Rückkehr versuchte ich vom heimischen Rechner aus mein Passwort zurückzusetzen - auch das funktionierte nicht. Also die Hotline angerufen - diese entsperrte dann mein Konto und alles war wieder in Ordnung - meine bestellten Schnäppchen waren allerdings storniert und blieben das auch.

 

Was war passiert: 
Mit Hilfe von IP-Adressen kann man seinen ungefähren Standort feststellen. Durch den Aufenthalt im Ausland wurde meinem Endgerät eine IP-Adresse aus "Weit-weit-weg" statt aus Deutschland zugewiesen. Da der Zugriff auf's amazon-Konto sonst  aus Deutschland aus erfolgte, scheint das bei amazon bereits ein erstes Indiz für einen Missbrauch sein. Als ich dann noch Bestellungen durchführte, war es um den Zugriff geschehen. 

Eigentlich ein gutes Verhalten, schließlich hätte das Konto ja durchaus gehackt sein können.

Was kann man tun, damit so etwas nicht noch einmal passiert:
Eine IP-Adresse aus Deutschland bekommt man im Ausland nicht. Oder doch?

Die Lösung heißt VPN. Mittels "virtuellen privaten Netzwerk" ist man quasi Teil seines heimischen Netzwerks, selbst wenn man gar nicht zu Hause ist. Klingt komisch, ist aber so.

Praktisch funktioniert das so:
Man verbindet sich von seinem Aufenthaltsort (mit fremder / ausländischer IP-Adresse) mit seinem Heimnetzwerk (mit heimischer / deutscher IP-Adresse) und von dort aus mit der Webseite, die man besuchen will. Für die Webseite sieht es dann so aus, als besuche man sie von der heimischen IP-Adresse und alles ist gut. Nutzer einer Fritz!Box haben den Vorteil, daß genau diese VPN-Funktionalität bereits in der Fritz!Box verbaut ist!

Wie man das VPN in seiner Fritz!Box einrichtet, hat AVM bereits hier sehr ausführlich beschrieben:

VPN unter Android einrichten

VPN unter iOS einrichten

VPN-Zugang vom Windows-PC mittels ShrewVPN

 

Ein weiterer wichtiger Vorteil bei der Nutzung von VPN:
VPN-Verbindungen sind immer verschlüsselt!
Wer sich mit einem offenes WLAN verbindet, z.B. in einem Einkaufscenter, kann nie sicher sein, daß die gesendeten und empfangenen Daten nicht vielleicht doch abgehört werden. Der Verkehr über die VPN-Verbindung kann zwar auch abgehört werden, ist aber verschlüsselt und somit unlesbar!

 


 

Browser Chrome zeigt nichtverschlüsselte Webseiten als "Nicht sicher" an

Ab der derzeit aktuellen Version 68 zeit Googles Browser Chrome Webseiten als "Nicht sicher" an, sofern die Verbindung zu dieser Seite nicht über das https-Protokoll erfolgt.

Dabei handelt es sich allerdings nur um eine Meldung, daß die Verbindung nicht per SSL geschützt ist, damit also nicht "abhörsicher" ist. Über den Inhalt der Website wird keine Aussage getroffen.

Webseiten, die per https erreichbar sind, werden als

Auf Webseiten, die mit "Sicher" gekennzeichnet sind, können sich also durch schädliche Skripte und Viren befinden.

Hier spielt also wieder der gesunden Menschenverstand eine entscheidende Rolle. 
Persönliche Daten sollten nur auf Webseiten eingegeben werden, die den Hinweis "Sicher" tragen

 


 

Fritz!OS 7 ist da

Die neueste Version des Betriebssystems für Geräte der Berliner Routerschmiede AVM steht ab sofort als Update bereit.

Fritz!OS 7 unterstützt die WLAN-Standards 11v und 11k, welche für schnelle Frequenzwechsel und somit dauerhaft schneller WLAN-Verbindung sorgen. Da die Funkkanalbreite verdoppelt wurde, lassen sich auch die Durchsatzraten im WLAN verdoppeln.

Die Nutzung des Fritz! Hotspots wird ebenfalls vereinfacht. Es können nun auch offene WLANs angeboten werden, bei denen Gäste bzw. Kunden keine Passwörter mehr eingeben müssen.

Mit der aktuellen Version lassen sich auch mehrere Fritzboxen zu einem Mesh verbinden - somit profitieren nun auch DECT-Geräte wie Telefon und SmartHome von Fritz! von der vergrößerten Reichweite.
Apropos SmartHome: Es können nun auch Geräte anderer Hersteller an der Fritz!Box genutzt werden - sofern sie das Protokoll HAN FUN unterstützen, z.B. Wandtaster, Fensterkontakte und Bewegungsmelder.

Für alle, die aus dem Internet auf ihre Fritz!Box zugreifen wollen: Es lassen sich nun SSL-Zertifikate von Let'sEncrypt installieren, um die Verbindung per SSL zu verschlüsseln. 

Die Telefoniefunktion erlaubt es nun, bis zu 5 eigene Klingeltöne hinzuzufügen; außerdem wurde eine neue Zeitsteuerung für Rufumleitungen implementiert. Außerdem wird jetzt der SIP-Telefonanlagenanschluss der Deutschen Telekom unterstützt, wobei bis zu 20 Rufnummern direkt genutzt werden können.

Die NAS-Funktion der Fritzbox erlaubt nun höhere Geschwindigkeiten, sofern als Dateisystem NTFS genutzt wird.

 

Das Update steht derzeit für die Fritz!Boxen 7590 und 7580 bereit und soll Schritt für Schritt für alle aktuellen Geräte veröffentlicht werden.

Sofern die automatische Updatefunktion in der Fritz!Box aktiviert ist, werden MESH-fähige Komponenten ebenfalls automatisch aktualisiert.


 

Der Breitbandausbau in Bad Sulza geht weiter

Anfang 2019 soll der Breitbandausbau in Bad Sulza und seinen Ortschaften abgeschlossen sein - oder zumindest in den letzten Zügen liegen. So optimistisch zeigt sich jedenfalls die Webseite der Telekom, wenn man eine eine Anfrage nach dem Ausbaustatus stellt.

Status des Breitbandaus in Bad Sulza
Quelle: https://www.telekom.de/breitbandausbau-deutschland

 

Inwieweit die schon gebuddelten Kopflöcher im Stadtgebiet zum Ausbau dazugehören, wird sich in den nächsten Wochen zeigen.

Auf der Website der Gemeinde Ilmtal-Weimstraße ist zu erfahren, daß bis zum August 2018 die verbleibenden Bieter des Ausbaus ihre Angebote abgeben sollen. http://www.ilmtal-weinstrasse.de/seite/344384/breitbandausbau.html

Wer die verbleibenden Bieter sind, erfährt man leider nicht. Es ist auch nichts darüber zu erfahren, ob es sich bei den Ausbau um einen Glasfaserausbau oder ein DSL-"Upgrade" in Form von Vectoring (max. 100Mbit) oder SuperVectoring (max. 250Mbit) handeln wird. Ist letzteren Fall kann nur ein Wettbewerber die Versorgung der letzten Meile übernehmen, da alle Anschlüsse am "grauen Kasten an der Straßenecke" von einem Versorger kommen müssen, um Vectoring zu ermöglichen.

Förderfähige und bereits beantragte Ausbauprojekte von Gemeinden und Kommunen können bis Ende 2018 noch auf Glasfasertechnologie umgestellt werden. Es besteht also die Chance, daß das Breitbandnetz in Bad Sulza und Umgebung nicht mittels betagter Kupfertechnologie sondern per Glasfaser ausgebaut wird.
Das beim Ausbau der Straße "Unter den Sonnenbergen" bereits Glasfaser verlegt wurde, werte ich mal als ein gutes Zeichen.

Sobald neue Informationen bekannt werden, werde ich an dieser Stelle darüber berichten. 


 

Die europäische Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) kommt...

Am 25.5.18 tritt die europäische Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) in Kraft. Ab diesem Zeitpunkt müssen alle Vorgänge, bei denen personenbezogene Daten erfasst, verarbeitet und gespeichert werden, europaweit gültigen Mindeststandards entsprechen.

Dies betrifft nicht nur direkte Personen- und Kundendaten -also Namen und Adresse-  sondern auch Daten, wie sie bereits beim Besuch einer Internetseite anfallen, z.B. IP-Adressen. Diese Regelung betrifft also ziemlich jeden Internetauftritt; egal ob vom Großunternehmen, Kleinunternehmer, Vereine, Schulen... es gibt kaum Ausnahmen. 

Im Vergleich zur jetzigen Datenschutzregelung drohen bei der Nichteinhaltung der DSGVO wesentlich empfindliche Geldstrafen: Bis zu 20 Mio Euro oder bis 4% des gesamten Jahresumsatzes!

Was also tun?

Eine Übersicht über die wichtigsten Dinge der DSGVO finden Sie z.B. bei e-recht24.de

Prüfen Sie, inwieweit ihre Website bereits der DSGVO entspricht. Ist ihre Website SSL-verschlüsselt? Benutzen Sie Kontaktformulare? Haben Sie Werbeanzeigen auf ihrer Webseite? Gibt es eine Datenschutzerklärung und falls ja - ist sie einfach zu lesen und zu verstehen?

Wenn Sie sich nicht sicher sind, lassen Sie sich rechtlich beraten!

Bitte beachten Sie auch, daß ich keine Rechtsberatung leisten darf! Ich kann Sie jedoch bei der technischen Umsetzung der DSGVO unterstützen.

 

 

Verbindungsprobleme zwischen Huawei und Garmin beheben

Seit geraumer Zeit funkt nix mehr: Die Bluetoothverbindung zwischen Garmin-Geräten (z.B. den Fitnesstrackern der vivosmart-Reihe) und Smartphones von Huawei (z.B. P8, P9 lite, P10 lite) lässt sich nicht herstellen. Interessant dabei ist, daß die Geräte bis Oktober 2017 noch zusammenarbeiteten, also scheint es sich hier um ein Softwareproblem zu handeln. Wer im Netz nach "Huawei Garmin pairing issue" sucht, wird auch schnell fündig. 

Garmin ist sich der Problematik bewusst, schiebt den schwarzen Peter aber zu Huawei. siehe hier: http://www.garmin.com/de-DE/ble
Leider ist nicht bekannt, wann Huawei neue Systemupdates veröffentlicht.

Es gibt allerdings mehrere Ansätze, das Problem zu lösen:

Ein Ansatz ist, während des Pairings die GPS-Funktion des Smartphones zu deaktivieren: 
https://forums.garmin.com/forum/into-sports/garmin-connect-mobile-application/garmin-connect-mobile-android/1278890-huawei-p9-lite-und-vivosmart-3-keine-kopplung?p=1306841#post1306841

In meinem Fall hat das allerdings nicht funktioniert, da sich Garmins Software "Garmin Connect" ständig beschwert, daß die Standortdienste benötigt werden - ich hatte somit keine Möglichkeit, die Geräte miteienander zu koppeln.

Der zweite Ansatz ist, die "Google Play-Dienste" auf dem Smartphone zu deaktivieren und auf den Werkszustand zurückzusetzen.
Dies lässt sich folgendermaßen erreichen: Einstellungen -> Apps -> Google Play-Dienste öffnen Dann im Menü mit den 3 Punkten (oben rechts) "Updates deinstallieren" auswählen.

Sobald das erledigt ist, kann man "Garmiun Connect" starten und die Einrichtung des Garmingeräts lässt sich problemlos fertigstellen.

Jetzt sollte man das Smartphone einem Neustart unterziehen und die Google Play-Services wieder aktualisieren. Das Pairing der Geräte bleibt danach erhalten, sollte die Verbindung zwischen den Geräten verloren gehen, hilft das Ein- und Ausschalten der Bluetooth-Funktionalität am Smartphone.

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