WLAN

  • Die seit 2 Tagen bekannte Sicherheitslücke KRACK in der WLAN-Verschlüsselung WPA2 verunsichert Nutzer weltweit.

    Durch Ausnutzung dieser Lücke ist es möglich, den Datenverkehr zwischen WLAN-Router und WLAN-Client, z.B. Laptop, Tablet oder Mobiltelefon mitzulesen bzw. aufzuzeichnen.

    Betroffen sind alle Geräte, die sich über die Verschlüsselungsmethode WPA2 mit einem WLAN-Router verbinden. Es ist momentan aber sehr unwahrscheinlich, daß die Lücke ausgenutzt wird, da es keinen sogenannten Zero-Day-Exploit gibt, d.h. außer den Entdeckern des Problems weiß niemand genau, wie man diese Lücke ausnutzen kann.

    Weiterhin muss sich der Angreifer räumlich ziemlich nah am WLAN-Router befinden, ein Angriff über das Internet - also von der Ferne - ist nicht möglich. 

    Ein Wechsel des WLAN-Passworts hilft nicht weiter, allerdings kann dieses auch nicht ausgelesen werden. Effektiver Schutz besteht momentan nur, wenn man seine Geräte drahtgebunden betreibt.

    Zusätzlicher Schutz bei kritischen Verbindungen, etwa zum Onlinebanking, besteht über das https-Protokoll. Hier werden die Daten zusätzlich verschlüsselt.
    Man sollte sich stets vergewissern, daß in der Adresszeile des Browsers ein grünes Vorhängeschloss zu sehen ist https

    Bei großen Firmen ist im Regelfall zusätzlich der Name des Unternehmens zu sehen.

     

    Derzeit wird von allen namhaften Herstellern geprüft, ob ihre Produkte sicher sind oder Sicherheitsupdates nötig sind. Microsoft hat im Rahmen des monatlichen Patchdays bereits die ersten Updates verteilt.

     

  • Für die Fritz!Box - Modelle 7560* und 7580* ist seit Kurzem die Firmware 6.90 verfügbar. Diese erweitert ihr Heimnetz mit einer sogenannten Meshfunktion.

    Diese Mesh- (Maschen-) Funktion sorgt dafür, daß sich mehrere Fritz!-Geräte zu einem großen WLAN zusammenschließen. Kombiniert man z.B. eine Fritz!Box 7580* und einen Fritz!-Repeater* miteinander, vergrößert sich das WLAN-Areal. Das Mesh sorgt nun automatisch dafür, daß man immer mit der stärksten Station verbunden wird. Das klappt auch im Zusammenspiel mit Fritz!Powerline-Adaptern*, die das Netzwerk über die Stromleitung verlängern.

    Weitere Neuerungen sind eine bessere Unterstützung von Smart-Home-Geräten unterschiedlicher Hersteller sowie eine bessere WLAN-Kanalsuche zur Vermeidung von Übertragungsstörungen.

    Die Aktualisierung kann über die Updatefunktion der Fritz!Box vorgenommen werden bzw. steht für die Fritz!Box-Modelle 7490* und 7590* als sogenannte Laborversion zum Download zur Verfügung.

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