Supervectoring

  • Anfang 2019 soll der Breitbandausbau in Bad Sulza und seinen Ortschaften abgeschlossen sein - oder zumindest in den letzten Zügen liegen. So optimistisch zeigt sich jedenfalls die Webseite der Telekom, wenn man eine eine Anfrage nach dem Ausbaustatus stellt.

    Status des Breitbandaus in Bad Sulza
    Quelle: https://www.telekom.de/breitbandausbau-deutschland

     

    Inwieweit die schon gebuddelten Kopflöcher im Stadtgebiet zum Ausbau dazugehören, wird sich in den nächsten Wochen zeigen.

    Auf der Website der Gemeinde Ilmtal-Weimstraße ist zu erfahren, daß bis zum August 2018 die verbleibenden Bieter des Ausbaus ihre Angebote abgeben sollen. http://www.ilmtal-weinstrasse.de/seite/344384/breitbandausbau.html

    Wer die verbleibenden Bieter sind, erfährt man leider nicht. Es ist auch nichts darüber zu erfahren, ob es sich bei den Ausbau um einen Glasfaserausbau oder ein DSL-"Upgrade" in Form von Vectoring (max. 100Mbit) oder SuperVectoring (max. 250Mbit) handeln wird. Ist letzteren Fall kann nur ein Wettbewerber die Versorgung der letzten Meile übernehmen, da alle Anschlüsse am "grauen Kasten an der Straßenecke" von einem Versorger kommen müssen, um Vectoring zu ermöglichen.

    Förderfähige und bereits beantragte Ausbauprojekte von Gemeinden und Kommunen können bis Ende 2018 noch auf Glasfasertechnologie umgestellt werden. Es besteht also die Chance, daß das Breitbandnetz in Bad Sulza und Umgebung nicht mittels betagter Kupfertechnologie sondern per Glasfaser ausgebaut wird.
    Das beim Ausbau der Straße "Unter den Sonnenbergen" bereits Glasfaser verlegt wurde, werte ich mal als ein gutes Zeichen.

    Sobald neue Informationen bekannt werden, werde ich an dieser Stelle darüber berichten. 


     

  • Anfang 2019 soll der Breitbandausbau in Bad Sulza und seinen Ortschaften abgeschlossen sein - oder zumindest in den letzten Zügen liegen.

    Nach Informationen, die ich während der Stadtratssitzung am 23.08.2018 erhalten habe, soll mit dem Ausbau im Oktober 2018 begonnen werden - und zwar mit Glasfasertechnologie bis zum Haus. Der fachkundige Mensch spricht dabei von FTTH - fibre to the home.

    Angesichts des geplanten Bauzeitraums von weniger als 6 Monaten finde ich das ein ambitioniertes Ziel.

    Ich persönlich glaube nicht, daß es in diesem Zeitraum möglich ist, eine echte FTTH-Infrastruktur zu errichten. Selbst wenn es mit Micro Trenching nur noch einen Bruchteil der Zeit dauert, Glasfaserkabel zu verlegen, wird es wohl erst zum Ausbau eine FTTN- bzw. FTTdp-Struktur kommen, d.h. die letzten Meter bis zum Haus bleiben Kupferleitung.

    Na jedenfalls ist es so, daß bis heute (24.8.2018) 12:00 Uhr die Angebote der ausbauenden Firmen auf den Tisch liegen müssen.
    Inwieweit die 15 Mio Euro aus dem 4. Förderaufruf der Bundesförderung Breitband ausreichen werden, wird sich dann zeigen - schließich geht es hier nicht nur um einen Ausbau in der Landgemeinde Bad Sulza, sondern auch um den Ausbau in umliegenden Orten - von Großheringen bis Apolda, von der Saaleplatte bis nach Kromsdorf. Glücklicherweise besteht mit dem 6. Förderaufruf der Bundesförderung Breitband die Möglichkeit, die  Förderhöhe auf 30 Mio Euro zu erhöhen.

    Sobald neue Informationen bekannt werden, werde ich an dieser Stelle wieder darüber berichten. 


     

  • Anfang 2019 soll der Breitbandausbau in Bad Sulza und seinen Ortschaften abgeschlossen sein - oder zumindest in den letzten Zügen liegen.

    Nachdem die Ausbaupläne im Oktober von der Telekom-Ausbaukarte verschwunden waren, werden sie jetzt wieder angezeigt. Scheinbar hat sich der Zeitplan etwas verschoben, da jetzt von Februar 2019 die Rede ist. 

    Telekom Ausbaustatus im November 2018

    Nach Aussage der Telekom soll dann eine Bandbreite bis 300Mbit/s erreicht werden, was nach VDSL mit SuperVectoring klingt - oder auch Glasfaser. Ich würde mir ja wünschen, wenn Bad Sulza in einem sogenannten FTTH-Vorzeigegebiet liegen würde, da dort die Glasfaser-Anschlüsse ohne Zusatzkosten bis ins Haus verlegt werden.

     

    Aktuelles Fazit: FTTH möglich (aber ich glaube es erst wenn ich es habe).


     

  • Anfang 2019 soll der Breitbandausbau in Bad Sulza und seinen Ortschaften abgeschlossen sein - oder zumindest in den letzten Zügen liegen.

    Diesem Bericht aus der Gemeinde Ilmtal-Weinstraße zufolge stehen die derzeitigen Arbeiten in und um Bad Sulza herum mit dem Förderantrag des Clusters Ilmtal-Weinstraße in *keinem* Zusammenhang. Es sind selbstinitiierte Baumaßnahmen der Telekom.

    Es scheint sich also um einen ähnlichen Fall wie hier zu handeln: Solange kommunale Anbieter im langwierigen Förderverfahren stecken, wird seitens privater Anbieter auf einmal Aktionismus gezeigt. 

    Ok, VDSL ist schonmal besser als 16Mbit DSL. Und wenn ich mir so manche Anschlüsse im Ort anschaue, an denen gerade mal 3 Mbit anliegen, da freut es mich natürlich, daß endlich was passiert.

    Aber wenn man schonmal baut - warum nicht gleich richtig? 

     

    Aktuelles Fazit: Meine Hoffnung auf einen FTTH-Anschluss sinkt.